Posts mit dem Label Indie-Autor Self-Publishing Amazon werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Indie-Autor Self-Publishing Amazon werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 30. Juli 2011

Indie-Rezensionen - meine gegen deine !!

Seht ihr im nächsten Beitrag meine Rezension? Hab ich mir viel Mühe damit gegeben. Der Autor liegt auf Platz 841.069 in der Bestsellerliste von Amazon. Bei Büchereule haben sie meine Rezension in die Autoreneigenwerbung verschoben, weil sie wohl dachten , dass niemand, der bei klarem Verstand ist, einen solch unbekannten Autor rezensiert - es sei denn er rezensiert in eigener Sache oder für Facebook-FreundInnen.

Das ist nachvollziehbar und eigentlich ein Anlass zum Grübeln. Warum bespreche ich einen Autor, der mindestens so unbekannt ist wie ich? Was habe ich davon? Selbst wenn er bekannt ist - sagen wir mal Platz 98.763 - habe ich immer noch nichts davon! Für BloggDeinBuch ist meine Rezension ein schicke Sache. Die stellen ein Körbchen hin und warten, dass jemand was reinschmeisst ... Aber für mich!? Ich selbst habe vielleicht 5 zusätzliche Klicks - also immerhin eine Verfünffachung (kleiner Scherz!).

Also stelle ich mal probeweise hin und sage: Für meine Rezension will ich was im Austausch! Ist doch fair oder? Ein Plätzchen auf irgendeiner Webseite ist mir klar zu wenig - dafür mach ich das nicht. Und überlege: Wenn ich einen Wunsch frei habe ...

Außerdem - der Mann, den ich rezensiert habe, ist Autor. Unterhaltsam Schreiben ist dessen täglich Brot. Verlange ich also für meine Rezension seine Rezension. Ist doch fair oder!? Die bösen Bänker nenne das eine Win-Win-Situation. Warum schreiben wir, die wir gut und viel schreiben, für Verlage, die nichts von uns wissen wollen? Warum schreiben wir Indie-Autoren uns nicht gegenseitig Indie-Rezensionen?

Donnerstag, 28. Juli 2011

Indies, verschenkt eure Ebooks ...

... ihr habt nichts zu verlieren als euren Dornröschenschlaf!

Ich komme mir richtig schäbig vor. Als würde ich Müll auf die Straße werfen. Als würde ich Gräber verwüsten oder ehrbare Hauswände beschmieren. Es gehört sich in Deutschland nicht, Elfenbeintürme und Anderwelten zu zerstören. Deutschland ist einig Heimat des Wunschdenkens. Die Wirklichkeit soll sich schämen oder jedenfalls still verhalten.

Die Reaktionen auf meinen Vorschlag, Indie-Ebooks grundsätzlich zu verschenken, waren freundlich, aber auch verstimmt, wenn nicht verärgert. Allem wurde widersprochen, nur nicht meiner Einschätzung, dass alle Indie-Autoren zusammen nicht mehr als einen dreistelligen Monatsumsatz machen! Dem wurde nicht widersprochen!!

Wir stehen im Augenblick vor einer neuen Situation, die wir nicht umdenken können. War es bisher egal, ob der Autor für ein sowieso unverkauftes Buch € 19,99 oder € 9,99 verlangt hat, stehen wir mit den Ebooks plötzlich auf dem lärmenden Marktplatz bei Amazon und Co. Vorbei der hunderjährige Papierbuchschlaf!

Ich höre immer der Preis muss die Wertschätzung, die Qualität, den Arbeitseinsatz widerspiegeln. Das ist eine Verwirrung der Begriffe. Das Verhältnis des Autors zu seinem Werk bezeichnet den subjektiven, den inneren Wert. Der Preis aber bezeichnet den  objektiven, den Marktwert. Wenn ich an meinem geliebten Oldtimer rumbastele in jeder Minute meiner Freizeit, heißt das nicht, dass er mehr als das Altmetall wert ist.

Wie finde ich also den Preis für mein Ebook? Wir haben ganz klar einen Käufermarkt in unserem Bereich. Das Angebot übersteigt die Nachfrage (quasi nicht vorhanden) bei weitem. Also bestimmt der Käufer - er allein - die Regeln und den Preis!

Versetze ich mich also in seine Lage. Er bekommt die Klassiker umsonst (Gutenberg + Google), er bekommt die Besteller umsonst (Buchpiraten). Das ist Fakt! Warum also soll er für das Ebook eines unbekannten Autors, dem er nicht verwandschaftlich oder als FreundIn verbunden ist, Geld ausgeben? Warum? Solange sich daran nichts ändert, ist die Preisfindung unangenehm, aber nicht schwer.

Leute, macht die Augen auf und verschenkt eure Ebooks!

Mittwoch, 6. Juli 2011

Is Amazon's 30%-off a good bargain?

[David Gaughran: "We can get a 70% cut through selling on Amazon, or even more through our own websites."]

Am I missing something?

Amazon offers self-publishers a place in their servercloud and deducts (abziehen) 30 %. That's what it does for them. Amazon is a hoster like Rapidshare or Megupload - nothing else.

You might argue it's better to be a raindrop than a dust-to-dust (staub-zu-staub). When it rains you are with it. Yes. But waiting for the rain, isn't that Web 1.0 publishing? Can't you get a better bargain (Geschäft) for your little darling?

As Amazon doesn't do any promotion for you why not go directly to the place where you (or your agent) do promotion. We are in Web 2.0! The places to be are Facebook, Google+, blogs and websites. The one thing Web 2.0 Players didn't do was cashing in (einziehen) your money. That's what they didn't do - up to now!

Am I missing something?

For me a 30% off sounds like a 30% off!